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Die Europäische Kommission hat im Januar vorgeschlagen, dass Zahlungsdienstleister Überweisungen und Lastschriften weiterhin bis zum 1. August 2014 im nationalen Format annehmen dürfen!

Diese Vorschläge gelten nun als angenommen und die Gremien haben reagiert: weiterlesen...

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Nach SEPA ist vor SEBA

25.07.14 ()

Vom einheitlichen Zahlungsverkehr zum einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum!

Auch wenn es der eine oder andere noch immer nicht wahrhaben mag: In wenigen Tagen, wenn die von der EU-Kommission eingeräumte zusätzliche Übergangsfrist endet, führt an den einheitlichen europäischen Zahlverfahren kein Weg mehr vorbei. Deutschland ist nach Angaben der Bundesbank auf den 1. August gut vorbereitet. Selbst die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), um die sich die Bundesbank große Sorgen machte, haben mächtig aufgeholt. Einer aktuellen, von der Postb ank in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge haben 89 Prozent der KMUs auf SEPA umgerüstet. Lediglich knapp zwei Prozent glauben, die Umstellung bis zum Stichtag nicht mehr zu schaffen. Was mathematisch betrachtet als Erfolg angesehen werden darf, bedeutet aus wirtschaftlicher Sicht allerdings ein Problem. Heißt es doch auch, dass von etwa 2 Millionen KMUs an die 40.000 nicht mehr in gewohnter Weise am Zahlungsverkehr teilnehmen können. Das "kleine Rumpeln", das Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele für "Anfang August" nicht ausschließen will, dürfte denn auch hauptsächlich die kleinen und mittleren Firmen sowie Vereine betreffen. Sie müssen Zahlungsausfälle und schlimmstenfalls sogar Liquiditätsengpässe befürchten. Für die großen Unternehmen oder die öffentlichen Kassen ist SEPA längst Normalität. Privatleute haben noch bis Anfang 2016 Zeit, sich an Überweisungen und Lastschriften im SEPA-Format zu gewöhnen.

Unterm Strich ist Thiele zufrieden. Die Umstellung auf SEPA sei nun auch in Deutschland so gut wie abgeschlossen. Nach der von der Bundesbank vorgelegten Zwischenbilanz durchbrach bereits im Mai der SEPA-Anteil bei den Überweisungen erstmals die 90-Prozent-Marke, bei den Lastschriften waren es vor zwei Monaten immerhin 82 Prozent. Zahlen der Europäischen Zentralbank (EZB) dokumentieren eine ähnlich hohe Umsetzungsquote. Offenbar haben viele Nachzügler den Aufschub genutzt, ihre Hausaufgaben endlich zu erledigen.

Ein zweite Verlängerung der Übergangsfrist ist ausgeschlossen. "SEPA wird am 1. August vollständig in Kraft treten", bekräftigte eine Sprecherin von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier gegenüber dem Handelsblatt. Eine Kurskorrektur wie vor dem ursprünglichen Stichtag 1. Februar sei nicht geplant und auch nicht notwendig.

Für SEPA-Frontrunner Armin Gerhardt ist es an der Zeit, den Blick auf die Vorteile und Ziele des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums zu richten. "In der Diskussion über die Umsetzungsproblematik ist untergegangen, dass von SEPA nahezu jeder profitieren wird. Der Zahlungsverkehr wird letztlich schneller und billiger", betont der Vorstandsvorsitzende der EF iS EDI Finance Service AG und verweist auch auf den gesamtwirtschaftlichen Nutzen für den SEPA-Raum. So sollen nach einem für die EU-Kommission von Capgemini Consulting erstellten Gutachten die 34 Teilnehmerländer mit insgesamt 123 Milliarden Euro in einem Zeitraum von sechs Jahren entlastet werden.

Das Fernziel hat Armin Gerhardt klar vor Augen: "Von SEPA zu SEBA. Die Single Euro Payments Area muss zur Single European Business Area, einem einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum, ausgebaut werden. Nur dann ist gewährleistet, dass Europa im globalen Wettstreit konkurrenzfähig bleibt." Das International Bankers Forum (IBF) hat es so formuliert: "Der Zahlungsverkehr ist das Öl im Getriebe der Wirtschaft... Mit SEPA ist ein gleichspuriges Schienennetz quer durch Europa gelegt - jeder Bahnhof wird erreicht. Jetzt geht es darum, dies mit den passenden Containern zu nutzen." Die Zahlungsverkehrsspezialisten von EFiS haben einen solchen Container bereits auf die Schiene gestellt. Mit FiT4SEBA (Finance Transaction for Single European Business Area) haben sie ein innovatives Produkt zur Planung, Steuerung, Disposition und Kontrolle der Geldströme innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums entwickelt. FiT4SEBA ist standortunabhängig nutzbar, unterstützt nahezu alle europäischen Buchhaltungssysteme und berücksichtigt die landesspezifische Mehrwertsteuer.

Soforthilfe für SEPA-Nachzügler
Firmen oder Vereine, die allen Warnungen getrotzt und die SEPA-Umstellung verbummelt haben, sollten sich unverzüglich an ihre Hausbank oder einen Zahlungsverkehrsdienstleister wenden. EFiS bietet speziell für Nachzügler eine Soforthilfe an - einen Konvertierungsservice, der die Teilnahme am neuen Lastschrift- und Gutschriftverfahren auf kürzestem und einfachem Weg ermöglicht. Eine Umstellung der Systeme oder Prozesse ist dazu nicht notwendig, es reicht eine Datei mit den Kontodaten im bisherigen Format. Ob DTAUS, Excel oder ein anderes beliebiges Format, ob auf USB-Stick, Diskette, CD oder online angeliefert - EFiS konvertiert die Daten und leitet sie SEPAkonform über das hauseigene Service-Rechenzentrum direkt an die Bank des Kunden weiter.

 
 

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