Hinweis

Die Europäische Kommission hat im Januar vorgeschlagen, dass Zahlungsdienstleister Überweisungen und Lastschriften weiterhin bis zum 1. August 2014 im nationalen Format annehmen dürfen!

Diese Vorschläge gelten nun als angenommen und die Gremien haben reagiert: weiterlesen...

SEPA Wissen 

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SEPA FAQ

Im Folgenden haben wir Antworten auf häufig gestellt Fragen (FAQ) für Sie zusammengestellt.

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Was bedeutet SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area, zu deutsch: Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dieser besteht aus den 28 EU-Staaten, den weiteren EWR-Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen sowie der Schweiz und Monaco. Im SEPA-Raum werden standardisierte Verfahren für den bargeldlosen Zahlungsverkehr in Euro (im ersten Schritt Überweisungen, Lastschriften) angeboten. 

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Wen betrifft SEPA?

SEPA betrifft grundsätzlich alle am Zahlungsverkehr beteiligten Akteure, ganz gleich ob Firmen, Behörden, Vereine, Banken, oder Privatpersonen. Allerdings stellt sich der Handlungsbedarf der einzelnen Parteien als sehr unterschiedlich heraus, je nachdem welche Prozesse im Zahlungsverkehr wie intensiv genutzt werden.

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Was sind die Vorteile von SEPA?

Das übergeordnete Ziel der SEPA ist es, die europäische Wirtschafts- und Währungsunion insgesamt wettbewerbsfähiger zu machen. Durch einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum können von einem einzigen Konto sämtliche Lastschriften und Überweisungen innerhalb des ganzen SEPA-Raums erfolgen. Damit lassen sich insbesondere Kontostrukturen erheblich verschlanken und damit Kontoführungsgebühren einsparen. Zudem wird damit auch der Wettbewerb unter den Kreditinstituten größer, was sich wiederum aufgrund des Preisdrucks positiv für Bankkunden auswirkt. Zwischen grenzüberschreitenden und inländischen Transaktionen wird es künftig keine Unterschiede mehr geben. Das heißt grenzübergreifende Transaktionen werden schneller und günstiger abgewickelt als bisher. Verschiedene Neuerungen wie die Prüfziffer der IBAN oder die End-to-End Referenz im SEPA-Format bringen ebenfalls unterschiedliche Vorteile entlang der gesamten Zahlungskette mit sich. Letztlich erhofft man sich zudem, dass SEPA lediglich die Grundlage für weitere Innovation und effizientere Prozessen im Zahlungsverkehr darstellt.

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Was ist die IBAN?

Die Abkürzung IBAN steht für International Bank Account Number. Sie dient als internationale Kontoverbindung und wird mit der Einführung von SEPA die bisherigen nationalen Kontoverbindungen ersetzen. Die Länge und Zusammensetzung des IBAN variiert von Land zu Land. In Deutschland besteht sie aus 22 Stellen, zusammengesetzt aus Ländercode, Prüfziffer, Bankleitzahl und Kontonummer. Durch die zweistellige Prüfziffer können Zahlendreher bei der IBAN erkannt werden.

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Was ist die Prüfziffer?

Die Prüfziffer steht an dritter und vierter Stelle der IBAN. Also direkt nach dem Länderkennzeichen. Diese Prüfziffer ist zweistellig und wird mit dem sogenannten Modulo 97 Verfahren nach ISO 7064 aus dem Länderkürzel, der Bankleitzahl und der Kontonummer errechnet und kann jede Zahl von 02 bis 98 sein. Die IBAN-Berechung ist nicht so simpel wie sie auf den ersten Blick aussieht. Eine Vielzahl von deutschen Banken hat Sonderregeln veröffentlicht, wie die IBAN für ihre Konten zu errechnen sind. Diese Sonderregeln sind sehr unterschiedlich, manche Banken nutzen nur eine bestimmte Bankleitzahl für die IBAN, andere füllen die Kontonummer mit vor- oder hintenangestellt Nullen auf. Weiterhin gibt es Umrechnungstabellen, die Beispielsweise für Spendenkonten eine IBAN-Berechnung ermöglicht. Stand Dezember 2013 hat die Bundesbank schon 56 solcher speziellen Regeln veröffentlicht und dabei wird es nicht bleiben. Ein guter IBAN Rechner deckt alle diese Spezialitäten ab. Der IBAN Rechner von EFiS geht sogar noch weiter und prüft, ob die eingegebene Kontonummer dem Prüfziffern-Verfahren der jeweiligen Bank entspricht. IBAN-Rechner

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Was passiert, wenn ich mich bei der IBAN verschreibe?

Die IBAN wird durch eine zweistellige individuelle Prüfziffer abgesichert. Damit können Zahlendreher bei der IBAN erkannt werden.

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Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften. Ein Mandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlung. Die verbindlichen Mandatstexte für die SEPA-Mandate (SEPA-Lastschriftmandat und SEPA-Firmenlastschrift - Mandat) erhalten Sie bei Ihrem kontoführenden Zahlungsdienstleister.

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Was ist die Mandatsreferenz?

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats (z.B. Mitgliedsnummer, Rechnungsnummer oder Kundennummer) und ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer dessen eindeutige Identifizierung.

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Welche Maßnahmen müssen Verbraucher im Zuge der SEPA-Umstellung ergreifen?

Privatpersonen werden dank Konvertierungsangeboten seitens der Banken zumindest vorübergehend zum Großteil aus der Pflicht genommen. Sie werden trotz der tiefgreifenden Änderungen der Prozesse im Zahlungsverkehr wohl am wenigsten Initiative ergreifen müssen. Es kann es sein, dass sie im Zuge der SEPA-Umstellung für bislang nicht in schriftlicher Form vorliegende Einzugsermächtigungen neue SEPA Mandate unterzeichnen müssen.

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Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer (Creditor-Identifier oder Gläubiger-ID)?

Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist eine kontounabhängige und eindeutige Kennzeichnung des Lastschriftgläubigers. Diese Nummer wurde für das neue SEPA-Lastschriftverfahren eingeführt und ist ein verpflichtendes Merkmal im Mandat. Die Gläubiger-Identifikationsnummer muss bei der Deutschen Bundesbank beantragt werden.

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Was passiert mit den Einzugsermächtigungen, die nicht in schriftlicher Form erteilt wurden?

Die Vorgaben zur Form der Mandatserteilung, einschließlich etwaiger Änderungen des Mandats, ergeben sich aus den Regelungen in der jeweiligen Inkassovereinbarung zwischen dem Zahlungsempfänger und seinem Zahlungsdienstleister. Grundsätzlich sind Einzugsermächtigungen, die nicht in Schriftform vorliegen (z.B. telefonisch oder per Internet erteilte Einzugsermächtigungen), nicht SEPA-fähig. Ein Lastschrifteinzug ohne Mandat ist eine unautorisierte Lastschrift, d.h. eine unautorisierte Kontobelastung, kann vom Zahler innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung zurück gegeben werden.

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Wie werden Rücklastschriften und das nochmalige Einziehen der Forderung behandelt?

Die Regelungen ergeben sich aus der jeweiligen Inkassovereinbarung zwischen dem Zahlungsempfänger und seinem Zahlungsdienstleister. Grundsätzlich ist darin festgelegt, dass nicht eingelöste Lastschriften dem Zahlungsempfänger der Einreichung wieder belastet werden. Zurückbelastete Lastschriften dürfen nicht erneut zum Einzug eingereicht werden.

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Muss eine SEPA Einreichung im XML-Format einen bestimmten Dateinamen haben?

Nein, hierzu sind keine allgemeinen Definitionen bekannt. Spezielle Festlegungen der jeweiligen Bank außen vor. Die Festlegung von definierten Dateinamen stammt noch aus der Zeit von echten Datenträgern - dtaus0 bzw. dtaus1 (verschiedene ASCII-Codierungen der Umlaute) mit Dateinamenerweiterung txt oder ohne. Darüber hinaus gab es die Forderung: auf der Diskette darf die Zahlungsdatei nur die einzige Datei sein (es haben sich nicht alle daran gehalten ...). Manche Banken nehmen SEPA / XML auch auf Datenträger an, aber da gibt es keine allgemeine Verpflichtung. In den Kanälen ebics bzw. Online-Banking-Upload erzeugt das Empfangssystem einen für sich eindeutigen Namen. ASCII-Codierungen sind durch den Zeichensatz-Standard-Angaben in XML (UTF-8) schon allgemein festgelegt.

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Was ist ein EBICS-Anschluss?

EBICS - „Electronic Banking Internet Communication Standard“ ist ein internetbasiertes Verfahren in Deutschland,  das eine gesicherte Übertragung von Zahlungsverkehrsdaten erlaubt. 

 

Rechtlicher Hinweis:
Alle Angaben und Informationen wurden von der EFiS EDI Finance Service AG nach bestem Wissen und Gewissen von offiziellen Quellen (Deutsche Bundesbank und Angaben der jeweiligen Banken selbst) recherchiert. Trotz aller Gewissenhaftigkeit können sich die Informationen ändern oder unvollständig zur Verfügung gestellt worden sein. Vor diesem Hintergrund kann die EFiS EDI Finance Service AG leider keine Haftung oder Gewähr für die Vollständigkeit und Korrektheit dieser Angaben übernehmen.

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